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Benutzer-handbuch NN3

9. Über die Parallaxe

Definition der Parallaxe (Parallaxenfehler)

Die Parallaxe ist die scheinbare Verschiebung eines Objektes im Vordergrund, wenn es aus verschiedenen Winkeln oder Perspektiven betrachtet wird. In der Panoramafotografie, bei Mehrbildkompositionen und Mosaikbildern, sowie bei QTVRs (QuickTime Virtual Reality) kann ein Parallaxenfehler ernsthafte Probleme verursachen. Dies wird dadurch verursacht, dass jedes aufgenommen Bild sich vom nächsten durch kleinste Verschiebungen der Objekte im Feld unterscheidet. Ein übergangsloses Verweben (Stitching) benachbarter Bilder ist dann sehr schwierig, wo immer ein Parallaxenfehler auftritt. Die Bilder lassen sich ganz einfach nicht perfekt zusammensetzen.

Demonstration der Parallaxe

Halten Sie ihren Daumen vor sich auf Armlänge und betrachten Sie ihn mit dem rechten Auge (linkes Auge geschlossen). Bewegen Sie Ihren Kopf von einer Seite auf die andere, während Sie den Hintergrund beobachten und Sie werden sehen, dass sich Ihr Daumen von einer Seite zur anderen, relative zum Hintergrund bewegt - diese scheinbare Veränderung der Position ist auf den Parallaxeneffekt zurückzuführen. Das ist das gleiche was passiert, wenn eine Kamera auf einem Stativ gedreht wird. Stative sind NICHT dazu konstruiert die Parallaxe in der Panoramafotografie zu eliminieren.
Benutz man jedoch einen speziellen Stativkopf, wie den Nodal Ninja und stellt diesen exakt so ein, dass das Objektiv um die “Eintrittspupille” dreht, so kann man fast jeden Parallaxenfehler eliminieren.

Parallaxen und die Panoramafotografie

Wenn erst einmal Parallaxenfreie Bilder aufgenommen wurden, so sind Sie mit spezieller Stitching-Software einfach in der Lage - wie von selbst - nahtlose Bilder zusammen zu setzen.

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